Die Gilde

Die Chronik der Gilde 

Erstmals fanden die Junggesellen-Schützen, aus den

Markengründen Meckinghoven, Beckum, Becklem, Döttelbeck,

Erwähnung am 15. Dezember 1776. Da verlangten nämlich die

Junggesellen-Schützen vom Stoffer Leinemann rückständige

Zahlungen, er war verpflichtet beim Vogelschießen 30 Stüber an

sie zu zahlen. Der 1. Weltkrieg 1914 bis 1918 war zu Ende, die 

Nachkriegszeit war schwer und man dachte noch nicht an 

Schützenfeste oder dergleichen. Im Jahre 1923 wurde unsere

Heimat vom Franzosen besetzt. Erst 1925 kam es zur Einigung

und die Franzosen zogen ab. Nach den schweren Jahren der

Entbehrung, der Not, der Sorge und des Leids lebte auch

allmählich das gesellige Leben wieder auf. So kam es dazu, dass

sich die Meckinghover Bürger am 26.09.1926 zur

Generalversammlung, Wiederaufleben einer Schützengilde, im

Saale Bovermann trafen. Am 2., 3., und 4. Juli 1927 wurde dann

das erste Schützenfest mit Fahnenweihe nach der Neugründung

gefeiert. Da die alte Fahne und Königskette dem Feuer auf dem

Domkapitelshof Berger zum Opfer gefallen war, musste beides 

neu angeschafft werden. Hauptsächlich durch das Bestreben

der Schützenbrüder Dr. Johannes Tönnes und dem Apotheker

Eduard Koch konnte die Meckinghover Schützentradition

wiederaufleben. Der 2. Weltkrieg mit seinen verheerenden

Folgen machte dem geselligen Schützenleben vorerst wieder

ein Ende. Erst im Jahre 1952 ließ eine Anzahl Schützen die alten

Traditionen wieder aufleben und so konnte am 4., 5., und 6. Juli

1953 ein Schützenfest gefeiert werden, aus dem August

Brauckmann als König hervorging. 68 Jahre u. 23 Schützenfeste

später schreiben wir das Jahr 2021. Wieder ist die BSG Meckinghoven

gezwungen eine Pause einzulegen, nur diesmal bedingt durch eine Pandemie. 

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 Gildengeschichte

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